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18. Februar

Baunacher Auswärtsbilanz soll verbessert werden

Nach dem 62:59-Heimerfolg über die Gladiators Trier steht für die zuletzt stark ersatzgeschwächten Baunacher Zweitligabasketballer ein Doppelspieltag auf dem Programm. Zunächst tritt das Team um Head Coach Fabian Villmeter am Freitag (19:30 Uhr) in Heidelberg bei einem direkten Konkurrenten um einen Playoff-Rang an, ehe am Sonntag (17:30 Uhr) die Drittplatzierten Kirchheim Knights in der Graf-Stauffenberg-Halle zu Gast sind.

Erst zwei Saisonsiege konnten die Baunach Young Pikes in der Ferne feiern, ein weiterer soll nun bei den MLP Academics Heidelberg dazukommen und die schwache Auswärtsbilanz aufpolieren. Bei einem Erfolg würden die Grün-Weißen zudem den letztjährigen Viertelfinalisten in der Tabelle überholen und weiterhin realistische Chancen auf einen Einzug in die Playoffs besitzen.

Teammanager Jörg Mausolf: „Sowohl das Spiel in Heidelberg als auch zu Hause gegen Kirchheim sind zwei sehr wichtige Spiele im Kampf um die Playoffs. Sollten wir beide gewinnen, sind wir dick im Geschäft. In Heidelberg könnte was gehen, allerdings muss man sehen, was aufgrund der momentanen Personalsituation möglich sein wird und realistisch bleiben. Kirchheim zeigte sich in den letzten Partien extrem stabil und wird nur schwer zu schlagen sein. Die Playoffs wären die Kür einer tollen Saison. Durch den Sieg gegen Trier ist der Klassenerhalt so gut wie eingetütet, was mit der sehr jungen Mannschaft äußerst erfreulich ist.“

Die personellen Voraussetzungen für den anstehenden Doppelspieltag könnten allerdings besser sein. So ist der Ausfall von Malik Müller (Hüfte) besiegelt, ein dickes Fragezeichen steht weiter hinter dem Mitwirken von Andi Obst (Haarriss im Kreuzbein). Bei Moritz Sanders (Rückenprobleme) und Daniel Keppeler (Sprunggelenk) wird über einen Einsatz am Wochenende ebenfalls erst kurzfristig entschieden. Auf jeden Fall wird Arnoldas Kulboka der Baunacher Truppe nach seiner Einladung beim renommierten „Basketball Without Borders“-Tournament in Toronto, das von der NBA und FIBA ausgerichtet wird, wieder zur Verfügung stehen und genauso könnte Aleksej Nikolic zum Einsatz kommen.

Auch wenn die Ausfälle schwer wiegen, bewiesen die Young Pikes beim Sieg über Trier, dem vierten Heimerfolg in Folge, dass mit viel Leidenschaft und Teamgeist trotz einer dezimierten Mannschaft etwas möglich ist. Mit elf Siegen und elf Niederlagen steht das von Branislav Ignjatovic gecoachte Team punktgleich mit dem Tabellensiebten auf den neunten Rang der ProA und schnuppert an den Playoff-Plätzen, die auch das erklärte Ziel der Heidelberger sind. Am vergangenen Wochenende kassierten die Academics aber mit der bitteren 61:63-Niederlage bei Abstiegskandidat Leverkusen einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Bei den Heidelbergern musste der Kader schon mehrmals in der Saison umgebaut werden. Zuletzt verließ der Ex-Baunacher Marcos Knight das Team nach nur vier Spielen Richtung Jena. Viel Verantwortung lastet daher auf Aufbauspieler Bryan Smithson, der neben 11,2 Punkten fast fünf Assists pro Spiel beisteuert. Unterstützung erhält der US-Amerikaner vom Kroaten Hrvoje Kovacevic (6,7 Punkte; 4,8 Assists). Den deutschen Spot auf den kleinen Positionen hat Max Rockmann inne und zahlt das Vertrauen des Trainers mit ordentlichen Leistungen zurück. Auf den Flügeln setzt Heidelberg auf Albert Kuppe und den US-Amerikaner Devin White, die beide eine wichtige Rolle einnehmen. White ist mit durchschnittlich 8,4 Punkten pro Spiel erfolgreichster Korbjäger der Heidelberger. Kristian Kuhn, der in der letzten Spielzeit BBL-Luft beim Mitteldeutschen BC sammelte, überzeugt mit 7,9 Punkte und 5,5 Rebounds unter den Körben. Kuhns Centerkollege, der US-Amerikaner Trent Wiedeman, steuert 6,9 Punkte bei. Insgesamt ist zu konstatieren, dass die Verantwortung nach einigen Abgängen im Laufe der Saison recht breit verteilt ist und das Team ausgeglichen besetzt ist.

2. Bundesliga ProA
MLP Academics Heidelberg - Baunach Young Pikes Freitag, 19.02.2016, 19:30 Uhr