logoproa logobrosebaskets
« zurück zur News Übersicht
Mail
16. März

Young Pikes geben Teamwork an Kids weiter

Im Rahmen des Sozialprojektes „One Team“, an dem sich alle Turkish Airlines Euroleague Clubs beteiligen, waren vier Spieler der Baunach Young Pikes Teil einer Trainingseinheit an der Hugo-von-Trimbergschule Bamberg. Zusammen mit dem Jugendkoordinator der Brose Baskets Sebastian Böhnlein, der das One Team Projekt von Seiten des Bundesligisten betreute, durften sie zwei Stunden mit einer fünften Klasse Sport treiben.

newsimagedetail

Das Projekt hat das Ziel, Kindern und Jugendlichen die Werte der Gesellschaft durch den Basketballsport zu vermitteln. Zu diesem Zwecke arbeiten die Brose Baskets mit der Hugo-von-Trimbergschule Bamberg zusammen und veranstalten mehrere Projektwochen, in denen mit einer vierten und einer fünften Klasse trainiert wird. Dabei dreht sich alles um das Thema Teamwork. Wer könnte das Projektthema besser erklären, als diejenigen, die es tagtäglich erleben? So standen als Trainer die ProA-Spieler Daniel Schmidt, Dino Dizdarevic, Malik Müller und Jordan Dumars in der Turnhalle und zeigten den Kids aus erster Hand, warum Teamwork wichtig ist.

Nach einer kurzen Vorstellung der Spieler erzählten die Kinder zunächst, was sie bereits im Rahmen des Projektes gelernt haben. Dabei berichteten sie von verschiedenen Teamwork-und Vertrauensübungen, die sie als Klasse zu meistern hatten. Nun waren die Profi-Jungs gefragt und erzählten, warum Teamwork wichtig für den Erfolg der Baunach Young Pikes ist. „Ohne Teamwork geht bei uns nichts, denn im Basketball muss man als Team zusammenarbeiten, um erfolgreich zu sein!“, so Malik Müller.

Vor den eigentlichen Übungen wärmten sich die Kinder unter der Leitung von Dizdarevic und Müller zunächst auf und mussten dabei verschiedene Übungen aus dem ProA-Training absolvieren. Dann ging es los: Sebastian Böhnlein erklärte das erste Spiel. Bei „Hills and Valleys“, zu dt. Berg und Tal, kamen viele verschiedene Hütchen zum Einsatz. Die Hälfte der Hütchen war richtig herum aufgestellt, die andere verkehrt. Die Klasse wurde dann in zwei Teams unterteilt, dabei wurde jeweils einem Team die richtig gedrehten Hütchen zugeteilt, während das andere den falsch ausgelegten Hütchen zugeordnet wurde. In der ersten Runde musste jedes Team versuchen, so viele Hütchen wie nur möglich umzudrehen. Dass dies zu einem kleinen Chaos führen würde, wurde von den Coaches einkalkuliert und diente als Hinführung zur zweiten Runde. Denn nun sollten sich die jeweiligen Teams eine Strategie überlegen, wie sie „ihre Hütchen“ am besten umdrehen konnten. Dabei standen die Duos Schmidt/Dumars und Dizdarevic/Müller mit Rat und Tat zur Seite. Als nach einigen Minuten ein Fazit zur Übung gezogen und die jeweiligen Taktiken verglichen wurden, lernten die Kinder, dass die Lösung der Übung nur als Gruppe gefunden werden konnte. Außerdem wurde ihnen deutlich gemacht, dass jedes Teammitglied eine bestimmte Rolle und Aufgabe hat – dies konnten die Young Pikes nur bestätigen. Auch beim zweiten Spiel des Tages mussten die Kinder in ihrem jeweiligen Team zusammenarbeiten. Bei „Hütchenball“ wurden sie vor einen kleinen Wettkampf gestellt, wobei jedem Team zehn Hütchen zugeordnet wurden. Mit einem Korberfolg ist es jedoch möglich, dem Gegner jeweils ein weiteres Hütchen zuzuspielen. Ziel des Spiels ist es, als Team so gut zu treffen, dass am Ende keine Hütchen mehr übrig sind. Hierbei war es besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig anfeuern und Spaß bei der Sache haben.

Die letzte Übung wurde von den Baunachern geleitet, die nun ihre Erfahrung aus dem Training und aus dem Spiel direkt an die Kinder weitergeben konnten. Sie bildeten vier Mannschaften, die jeweils auf den Halbfeldern gegeneinander antraten. Die Aufgabe bestand darin, den Ball zehn Mal zu passen, ohne dabei zu dribbeln und zu laufen – und sich den Ball natürlich nicht von der gegnerischen Mannschaft abnehmen zu lassen. Die Kinder sollten sich also auf dem Feld organisieren und so aufstellen, dass es für den Teamerfolg am besten war. Die Schüler meisterten die Aufgabe unter den strengen Augen der ProA-Jungs gut und holten sich immer wieder Tipps, um das Spiel zu verbessern. Als Abschluss wurden den Spielern noch Löcher in den Bauch gefragt; anschließend schrieben sie fleißig Autogramme.

Dino Dizdarevic: „Es hat Spaß gemacht, den Kindern etwas von dem beizubringen, was wir jeden Tag im Training erleben. Basketball ohne Teamwork funktioniert einfach nicht. Sich in einem Team zurecht zu finden, ist aber auch für den Alltag wichtig. Wir hoffen, wir konnten den Kindern dies mit auf den Weg geben!“