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09. November

Baunach will den dritten Heimsieg in Folge

Wieder zum ungewöhnlichen Freitagabendtermin empfangen die Baunach Young Pikes die Dresden Titans in der Graf-Stauffenberg-Sporthalle. Sprungball in diesem ungemein wichtigen Spiel um den Klassenerhalt gegen den direkten Konkurrenten aus Sachsen ist um 20 Uhr. 

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Der Aufsteiger aus der ProB hat bisher noch nicht die Ergebnisse eingefahren, die sie nach eigenen Ansprüchen gerne erzielt hätten. Lediglich einen Sieg konnten die Spieler von Trainer Steven Clauss bisher erringen, was ihnen den undankbaren Platz am Tabellenende beschert. Dabei hatten die Titans häufig nicht das Glück auf ihrer Seite. Knappe Niederlagen mit jeweils nur zwei Punkten Differenz gegen Kirchheim und Ehingen sowie eine Overtime-Niederlage gegen Paderborn zeigen, wie eng es in diesem Jahr in der ProA zugeht und wie ernst man jeden Gegner nehmen muss. Den einzigen Sieg konnten die Dresdner ausgerechnet gegen die Römerstrom Gladiators Trier einfahren, das Team, welches den Baunachern am letzten Sonntag eine empfindliche 26-Punkte-Niederlage zufügte.

Auf Baunacher Seite sollte man es also tunlichst vermeiden, die Gäste auf die leichte Schulter zu nehmen. Gerade auch deshalb, weil die Dresdner am letzten Wochenende gegen den Tabellenführer MBC mit 67:114 gehörig unter die Räder kamen. Angeschlagene Boxer sind bekanntlich am gefährlichsten und so darf man von den Gästen sicherlich eine Trotzreaktion erwarten, denn die gezeigte Leistung entsprach nicht dem Talent, welches im Team aus Sachsen steckt. Mit vier US-Amerikanern ausgestattet, ergänzt um die guten Deutschen Helge Baues, Jusuf El Domiaty und Walter Simon geht eine Truppe an den Start, die durchaus das Zeug zum Klassenerhalt in der starken 2. Basketball-Bundesliga ProA haben sollte. Topscorer bei den offensivstarken Sachsen ist Guard Randal Holt, der 17,4 Punkte pro Spiel erzielen kann, bei einer starken Dreierquote von 48,1%. Überhaupt lieben es die Gäste aus Dresden schnell abzuschließen und das vorwiegend aus dem Dreipunktebereich. Mit bisher 88 verwandelten Dreiern liegen sie in der ProA an der Spitze in dieser Kategorie, so dass die Baunacher auf der Hut sein müssen. Auch bei den erzielten Punkten müssen sie lediglich Spitzenreiter MBC den Vortritt lassen. Über 84 Punkte pro Begegnung zeigen das offensive Potential, welches im Tabellenschlusslicht steckt. Mit 98 Punkten gestatten sie aber ihren Gegnern auch mit Abstand die meisten Körbe, so dass nicht nur Trainer Steven Clauss leicht ausmachen kann, warum sein Team am Tabellenende steht.

Für die Baunacher geht es in diesem wichtigen Heimspiel darum, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten und sich von den Dresdener deutlich abzusetzen. Das Spiel in Trier ging zwar am Ende sehr deutlich verloren, was die Young Pikes allerdings in der 1. Hälfte zeigten, stimmt eindeutig positiv, was die nächsten Aufgaben angeht. Gerade die junge Garde um Kulboka und Olinde reift immer mehr zu Leistungsträgern heran, so dass man die Last in der Offensive auf immer mehr Schultern verteilen kann. Weiterhin fehlen werden Yassin Idbihi und Dino Dizdarevic, der mittlerweile mit dem Individualtraining begonnen hat. Bei beiden darf man hoffen, dass sie noch in diesem Jahr wieder auf dem Parkett stehen werden. Erfreulich ist auch die Unterstützung der treuen Zuschauer, die das mit Abstand jüngste Team der Liga zu zwei Heimsiegen in Folge gepeitscht haben. Diese Unterstützung brauchen die Young Pikes auch unbedingt wieder am Freitag in diesem weiteren Vierpunktespiel.