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21. Spieltag 2017/2018
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03. Februar

In Vechta gibt es für Baunach nichts zu holen

Keine Überraschung gab es am 21. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA bei der Begegnung der Baunach Young Pikes in Vechta, denn sie unterlagen beim Tabellenführer mit 80:64. Der Spitzenreiter dominierte vor 3140 Zuschauern im ausverkauften RASTA-Dome von Anfang an gegen die zuletzt so starken Baunacher und bleibt damit an der Tabellenspitze, während die Young Pikes weiterhin auf einem Abstiegsplatz liegen. 

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RASTA legte den Grundstein zum zehnten Heimsieg bereits im 1. Viertel, welches die Hausherren mit 24:11 für sich entscheiden konnten. Es dauerte allerdings fast drei Minuten bevor beide Teams die ersten Punkte auf dem Spielberichtsbogen eintragen lassen konnten. Nach einem Zwischenstand von 4:4 agierten die Baunacher im Angriff unkonzentriert und mussten nach Ballverlusten (5 Turnover im 1. Viertel) und überhasteten Abschlüssen beim Stand von 11:4 schon in der 6. Minute die erste Auszeit nehmen. Am Spielverlauf änderte das freilich nicht viel, denn die fokussiert spielenden Rastaner zogen vor allem durch den treffsicheren Jeremy Dunbar, der in diesem Viertel gleich zwölf Punkte erzielte, bis auf 22:9 in der 9. Minute davon.

Auch zu Beginn des 2. Viertels lief es nicht bei den Young Pikes, denn die Gastgeber erhöhten gleich auf 28:13. Erst dann kamen die Schützlinge von Mario Dugandzic etwas besser in die Partie und verkürzten durch Tibor Taras und Daniel Keppeler auf 28:20 (13. Minute). hatte. Bis zur Halbzeit konnte RASTA aber wieder auf 50:34 davon ziehen und profitierte dabei von 23 Freiwürfen bis zur Pause, während die körperlich weit unterlegenen Oberfranken, die auf Louis Olinde (Einsatz bei Brose Bamberg) verzichten mussten, nur dreimal (!) an die Linie durften. Wesentlich ausgeglichener verlief dann die 2. Halbzeit. Zwar konnte Gonzalvez zum 64:41 (26. Minute) den höchsten Vorsprung des Tabellenführers herstellen, doch nach einem Dreier von William McDowell-White agierten die Baunacher endlich mit mehr Mut und Vertrauen und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels (68:49) ein wenig.

Im Schlussabschnitt war dann Nicolas Wolf, der nun auftaute und alle seine neun Punkte in den letzten Minuten erzielte. Zusammen mit dem früh foulbelasteten Eddy Edigin, der am Samstag nach dem Euroleaguespiel von Brose Bamberg nach Vechta nach gefahren wurde und im Anschluss gleich nach Berlin weiter reiste, konnte man so das letzte Viertel mit 15:12 für sich entscheiden und damit noch etwas Ergebniskorrektur betreiben.

Coach Dugandzic erkannte den Unterschied zwischen beiden Teams auch ohne Umschweife an: „Das war eine ziemlich souveräne Vorstellung von Vechta. Für uns lief nicht alles ideal, wir haben gekämpft, aber am Ende war Vechta ganz klar die bessere Mannschaft. Dementsprechend geht der Sieg völlig in Ordnung. Wir sind leider nicht gut ins Spiel gekommen, sind gleich hinterher gelaufen. Das Spiel war das sehr physisch, sehr aggressiv geführt worden von RASTA. Und wir haben es da direkt verpasst gegenzuhalten. Danach haben wir versucht, Zugang zum Spiel zu bekommen, was uns aber nicht wirklich gelungen ist. Und unser junges Team ist dann eben noch nicht so weit, diese Härte auswärts in Vechta zu parieren. Nichtsdestotrotz: Für uns war es wichtig, weiter gearbeitet, weiter gekämpft und diese Erfahrung mitgenommen zu haben.“ Vielleicht zahlt sich das ja schon am kommenden Freitag aus, wenn mit den Uni Baskets Paderborn ein Gegner mit ähnlicher Kragenweite auf die Baunacher wartet.

RASTA Vechta: Dunbar (12 Punkte/2 Dreier), Razis (11), Hinrichs (10), Gonzalvez (10/2), Mädrich (8), Smith (7), Carter (7), Herkenhoff (5), Christen (4), Young (4), van Sloten (2)

Baunach Young Pikes: Taras (15/1), Edigin (10), Wolf (9/1), Ferguson (9/1), Keppeler (8), McDowell-White (6/2), Drell (4), Bruhnke (2), Fowler (19, Gomila