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8. Spieltag 2018/2019
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09. November

Kirchheim zu stark für Young Pikes

Die Baunach Young Pikes haben im vierten Heimspiel dieser Saison die erste Niederlage in eigener Halle hinnehmen müssen. Am Freitagabend verlor die Mannschaft von Trainer Felix Czerny vor 880 Zuschauern in der Bamberger Graf-Staffenberg-Halle gegen die Kirchheim Knights mit 72:86 (36:47). Am Sonntag (17 Uhr) beenden die Baunacher, die nun wieder eine ausgeglichene Bilanz mit vier Siegen und vier Niederlagen aufweisen, den Doppelspieltag in der 2. Basketball-Liga ProA mit dem Gastspiel beim Neuling Artland Dragons.

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Während Kristian Kullamäe nach seiner Fingerverletzung wieder zur Verfügung stand, mussten die Baunacher auf Leon Kratzer verzichten. Der Center wurde von Brose Bamberg nicht abgestellt, weil Louis Olinde im Training umgeknickt ist. Zwar sprang Daniel Keppeler, der mit 20 Punkten bester Korbschütze seiner Mannschaft war, in der Offensive für Kratzer in die Bresche, doch in der Abwehr machte sich sein Fehlen stark bemerkbar. Neun Rebounds holten die Kirchheimer in der ersten Halbzeit mehr als die Gastgeber (21:12) und sicherten sich dabei fünf Abpraller in der Offensive. Die gehemmt wirkenden Baunacher, die zunächst auch Schwierigkeiten hatten, sich auf die wechselnden Verteidigungsarten des Gegners einzustellen, lagen von Beginn an in Rückstand. 25 Punkte hatten sie bereits im ersten Viertel hinnehmen müssen.

Den zweiten Durchgang gewannen die Hausherren knapp mit 23:22, weil sie vier Dreier trafen, dennoch stand zur Pause ein 36:47-Rückstand zu Buche. Da Center Tautvydas Slezas zu diesem Zeitpunkt bereits drei Fouls auf seinem Konto hatte und nur noch dosiert eingesetzt werden konnte, vergrößerten sich die Baunacher Probleme unter den Körben. Doch die Gastgeber spielten im dritten Abschnitt nun mit der nötigen Aggressivität in Angriff und Abwehr und gestatteten den Knights keine einfachen Körbe mehr. Der Vorsprung der Gäste schmolz schnell auf vier Punkte (53:49, 25. Minute). Doch das Spiel drehen konnten die Young Pikes nicht, weil sie sich einige Ballverluste leisteten. Dennoch war zu Beginn des Schlussabschnitts noch alles drin (55:62).

Die Baunacher schafften es aber nicht, sich nochmals heranzukämpfen. Während sich auf Seiten der Hausherren die Fehlwürfe häuften, punkteten die Gäste konstant. Abgebrüht zeigte sich bei den Rittern nicht nur in dieser Phase der Ex-Bamberger Philipp Daubner, der mit 18 Punkten zweitbester Werfer seines Teams hinter Rohndell Goodwin war. Kirchheim zog wieder davon und feierte einen verdienten Sieg.

Baunach Young Pikes: Keppeler (20 Punkte), Drell (14/3 Dreier), McDowell-White (14/1), Heckel (8/1), Kullamäe (3/1), Edwardsson (3/1), Baggette (2), Tischler (2), Slezas (2), Seric (2), Bruhnke (2)

Kirchheim Knights: Goodwin (19), Daubner (18/4), Graf (15/2), Canty (11), Kronhardt (10), Rendleman (9), Luke (2), Wohlrath (2)

Schwere Aufgabe für Baunach im Artland

Bereits am Tag nach dem Heimspiel gegen Kirchheim begeben sich die Young Pikes zur weiten Auswärtsfahrt nach Quakenbrück, denn man möchte trotz der kurzen Pause optimal vorbereitet am Sonntag um 17 Uhr bei den Artland Dragons an den Start gehen. Die Gastgeber um ihren in Baunach bestens bekannten Geschäftsführer Marius Kröger sind nach ihrem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga im Jahr 2015 in dieser Saison durch eine Wildcard in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA aufgestiegen. Trotz des damaligen Rückzuges hat man die Begeisterung für Basketball am Standort nie verloren und ein Schnitt von über 2.500 Zuschauern pro Heimspiel spricht hier sicherlich Bände. Mit drei Siegen ist das Team von Trainer Flo Hartenstein, dessen Sohn in der NBA für die Houston Rockets aufläuft, sehr gut gestartet. Allerdings wurden dann die folgenden vier Spiele allesamt verloren, auch wenn unter den Gegnern mit Hamburg, Trier und Heidelberg starke Gegner waren. Bekanntester Spieler und Topscorer der Drachen ist Scharfschütze Chase Griffin, der nach Stationen in Hagen, Giessen, Gotha, Vechta und Crailsheim schon über reichlich Erfahrung verfügt. Auch seine beiden Landsleute Pierre Bland und Demetris Morant punkten zweistellig im Schnitt. Gerade vor einer großen Kulisse wie in der Artland Arena müssen die jungen Hechte beweisen, dass sie auch auswärts bestehen können. Da Brose Bamberg zeitgleich gegen Giessen spielt, wird man vermutlich nicht in Bestbesetzung antreten können.