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13. Spieltag 2018/2019
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08. Dezember

Ersatzgeschwächte Baunacher schlagen sich prima

Trotz einer 93:85 Niederlage bei den Gladiators Tier lieferten die Baunach Young Pikes in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine gute Leistung ab. Vor 1613 Zuschauern in der Arena Trier gelang es die Partie bis in die Schlussphase offenzuhalten, man konnte aber letztendlich nicht verhindern, dass man nach der knappen Niederlage auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist.

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Neben William McDowell-White, Nico Wolf und Kay Bruhnke mussten die Young Pikes auch kurzfristig auf Tautvydas Slezas (Zerrung) verzichten, sodass sie auf der Centerposition recht dünn besetzt waren. Daniel Keppeler aber bot auf dieser Position eine tolle Leistung und brachte sein Team mit sieben Punkten zum 9:3 gleich gut in die Begegnung. Die erfahrenen Gastgeber ließen sich davon nicht beirren und konterten mit drei Dreiern zur 15:14 Führung (6. Minute).

Doch da Trier schon recht bald die Teamfoulgrenze überschritten hatte, hatten die jungen Hechte durch Freiwürfe (8 von 8) bis zum Ende der ersten Viertels mit 28:23 wieder die Nase vorne. Zu Beginn des zweiten Abschnitts wirkten die Gladiators etwas aggressiver und konnten nach ein paar Ballverlusten der Gäste durch Grün zum 34:34 (15.) ausgleichen. Doch Nicholas Tischler, der wie alle seine Kameraden in der ersten Hälfte fehlerfrei von der Linie blieb (am Ende 19 von 21!), konnnte mit seinem siebten Punkt wieder das Blatt wenden (34:40). In der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang es aber den Gastgebern immer besser, ihre körperliche Überlegenheit auszuspielen, während Baunach gegen die Zone zunehmend Probleme bekam. So konnte Bucknor, der schon 16 Punkte erzielt hatte, seine Mannschaft bis zur Pause mit 52:42 nach vorne bringen.

Mateo Seric, der eine starke Partie zeigte, und Keppeler mit einem wuchtigen Dunk verkürzten gleich nach dem Seitenwechsel auf 54:50. Genau zu diesem Zeitpunkt aber musste sein Team eine Schrecksekunde verdauen, als er umknickte und vom Feld humpelte. Das nützten die Moselaner aus und zogen mut 63:52 davon. Daniel Köppel, der für ihn aufs Feld kam, erzielte sofort seine ersten ProA-Punkte und als Seric, der bis dahin ohne Fehlwurf von der Dreierlinie geblieben war, mit seinem vierten Treffer aus der Distanz auf 69:62 (28.) verkürzte, schöpfte man wieder Hoffnung, zumal Keppeler aufs Feld zurückkehren konnte. Am Ende des dritten Abschnitts war somit beim Stand von 76:66 noch alles möglich.

Das bewahrheitete sich auch im letzten Viertel, als Matej Jelovcic per Dreier zum 80:75 verkürzte und als Henri Drell mit einem Dreipunktespiel zum 82:80 (36.) eingenetzt hatte, war die Begegnung wieder völlig offen. Zwar verschafften zwei Dreier von Lewis und Bucknor den Gladiators wieder Luft, doch noch gaben sich die kämpferisch starken Schützlinge von Felix Czerny nicht geschlagen und Marvin Heckel konnte mit einem Schnellangriff zum 88:84 aufschließen. Da sich die Gastgeber in der Schlussphase aber keine Blöße von der Freiwurflinie mehr gaben, trugen sie mit 93:85 den hart erkämpften Sieg davon.

Coach Czerny lobte trotzdem die Leistung seiner Jungs: „ Wir haben einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und können stolz sein auf das, was wir aufs Parkett gebracht haben. Wir haben uns die vielen Ausfälle überhaupt nicht anmerken lassen und eine Leistung geboten, die uns für die Arbeit in den letzten zwei Wochen belohnt hat. Schade, dass wir trotzdem verloren haben, aber das müssen wir halt am nächsten Freitag nachholen.“ Damit war das Derby (19:30 Uhr) gegen die Falcons aus Nürnberg gemeint, bei dem man unbedingt einen Sieg braucht, um nicht länger am Tabellenende festzukleben.

RÖMERSTROM Gladiators Trier: Bucknor (22/4), Gloger (18), Grün (14/2), Lewis (7/1), Smit (7/1), Schmikale (6/2), Schmitz (5/1), Hennen (4), Joos (4), Dietz (2)

Baunach Young Pikes: Seric (20 Punkte/4 Dreier), Drell (20/1), Keppeler (13), Kullamäe (9), Tischler (7/1), Jelovcic (6/2), Heckel (5), Baggette (3), Köppel (2), Plescher, Edwardsson.