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16. Spieltag 2018/2019
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22. Dezember

Baunach wartet weiter auf Erfolgserlebnis

Trotz einer erheblichen Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Wochenende unterlagen die Baunach Young Pikes in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erneut Phoenix Hagen mit 67:75. Nach der achten Niederlage in Folge liegen die jungen Hechte weiterhin mit vier Punkten Rückstand auf einem Abstiegsplatz.

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Zu Beginn wechselte die Führung einige Male (13:11, 7. Minute), bevor sich die Gäste durch die starken Herrera und Davis bis zum Ende des ersten Abschnitts eine leichte 23:19 Führung erspielen konnten. Henri Drell und Mateo Seric, die beide bis zur Pause je acht Punkte erzielt hatten, sorgten dann für ein komplett ausgeglichenes zweites Viertel, sodass die Gastgeber mit einem knappen 35:39 Rückstand in die Kabinen gingen.

In der Pause hatten die Trainer Felix Czerny und Mario Dugandzic scheinbar die richtigen Worte gefunden, denn jetzt erhöhten ihre Jungs das Tempo und gingen mit einer anderen Aggressivität zu Werke. Angefeuert von einem begeisterten Publikum, das mit den vielen Hagener Fans eine stimmungsvolle Kulisse bildete, kämpften die Baunacher nun um jeden Ball und angeführt von Adam Pechacek, der sich immer besser zurecht findet und nach diesem Viertel bereits 13 Punkte und neun Rebounds zu verzeichen hatte, wendete sich langsam das Blatt. In der 29. Minute war es dann soweit: Nachdem Marvin Heckel einen Dreier verwandelt hatte und Pechacek einen Sprungwurf aus der Drehung traf, war es Daniel Keppeler, der den 7:0 Lauf krönte, als er nach einem Fehlwurf hochstieg und den Rebound direkt mit einem wuchtigen Dunk zur 54:53 Führung in den Korb schmetterte. Doch Hagen konterte nach einer Auszeit von Chris Harris sofort in der Person von Nationalspieler Jonas Grof, der eiskalt einen Dreier versenkte und Herrera stellte mit der Sirene den alten Vierpunktevorsprung für Hagen (54:58) wieder her. Im letzten Viertel setzte sich Phoenix zunächst auf 64:55 (33. Minute) ab, aber die Youngster gaben sich nicht geschlagen und versuchten noch einmal eine Aufholjagd. Doch da es nun dem Ex-Bundesligisten von Minute zu Minute leichter fiel, die Baunacher Zonenpresse auszuspielen, konnte der Rückstand nicht mehr nennenswert verkürzt werden, zumal man von der Dreierlinie nur 19 Prozent aller Versuche (5 von 26) verwandeln konnte und auch von der Freiwurflinie trat mit 50 Prozent Trefferquote (8 von 16) wieder die alte Schwäche auf, die man in den letzten Spielen schon überwunden glaubte.

Positiv bleibt aber das gewonnene Reboundduell (40:31) zu erwähnen, was auch Coach Czerny in der Pressekonferenz lobte: „ Für die Entwicklung unserer jungen Spieler ist es großartig, diese Erfahrungen machen zu können. Wir wollen mit diesen Spielern auch nächste Saison in dieser Liga spielen und werden alles dafür tun, das noch zu schaffen.“ Die erste Schritte dazu können gleich nach der kurzen Weihnachtspause gemacht werden, wenn man am 5. Januar in Paderborn und dann im Nachholspiel gegen Schalke auf zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf trifft.

Baunach Young Pikes: Pechacek (17 Punkte), Drell (14), Heckel (10/2 Dreier), Seric (9/2), Kullamäe (8/1), Keppeler (7), Jelovcic (2), Tischler, Edwardsson, Baggette.

Phoenix Hagen: Herrera (21), Lodders (14); Dunbar (11/1), Davis (10/1), Grof (9/1), Aminu (6/2), Hollersbacher (2), Baumann (2), Bredt, Fouhy.