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9. Spieltag 2015/2016
:
(17:11, 20:19, 18:16, 16:17)
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08. November

Arg geschwächte Baunacher schlagen sich tapfer in Paderborn

Die erwartete 71:63 Niederlage mussten die stark ersatzgeschwächten Baunach Young Pikes in Paderborn hinnehmen, konnten aber trotzdem auf dem 11. Tabellenplatz vorrücken.

Ohne die verletzten Andi Obst, Johannes Thiemann und Malik Müller (Einsatz bei den Brose Baskets) sowie Daniel Keppeler, der nach seiner langen Verletzungspause langsam an den Spielbetrieb herangeführt werden soll, reichten einfach die Kräfte an diesem Doppelspieltag nicht, um eine weitere Überraschung zu schaffen.
Nach ausgeglichenem Start (5:5, 5. Min.) konnten sich die finke baskets nach einigen Baunacher Ballverlusten leicht absetzen und mit 13:7 in Führung gehen. Diesen Vorsprung nahmen die Schützlinge von Uli Nächster beim Stand von 17:11 auch mit in die erste Viertelpause.
Im 2. Abschnitt konnten die frischeren Gastgeber, die zwei Heimspiele am Wochenende hatten, ihre Führung durch Fast Breaks sogar auf 24:11 ausbauen, bevor die Young Pikes besser ins Spiel fanden. Zwei Dreier von Tibor Taraš zum 28:23 (16.) leiteten die Aufholjagd ein und nach weiteren Dreiern von Daniel Schmidt und Taraš brachte Dino Dizdarevic die Baunacher erstmals mit 30:29 in Front. Jetzt aber häuften sich wieder die Ballverluste (10 in der 1. Hälfte), sodass der Amerikaner Vest, der in der 1. Hälfte 12 Punkte erzielt hatte, für die Paderborner bis zum Gang in die Kabinen mit 37:30 erneut das Spiel drehte.
Dieser Abstand blieb auch nach dem Seitenwechsel erhalten, obwohl die Jungs von Coach Fabian Villmeter 47 Prozent ihrer Dreierversuche getroffen hatten (8 von 17). Da man aber immer noch zu viele Ballverluste produzierte und die Verteidigung gegen den Neuzugang Nick Schneiders (2,21 m) jetzt Probleme bekam, konnten die baskets mit 55:46 ihre Führung behaupten. Zudem mussten die Baunacher ab der 25. Minute auch noch auf Alexej Nikolic verzichten, der nach einem harten Einsteigen von Schneiders mit einem Pferdekuss das Feld verlassen musste.
So waren die Chancen im letzten Abschnitt nicht allzu hoch, noch eine Wende zu schaffen. Folglich konnten die Jungs um den Ex-Bamberger Philipp Daubner auf 65:48 (34.) erhöhen und damit eine Vorentscheidung herbei führen. Dennoch kämpften die Oberfranken unverdrossen weiter und versuchten eine akzeptables Ergebnis zu erreichen, um bei einem eventuellen direkten Vergleich nicht gleich chancenlos zu sein. Leon Kratzer, der wieder mit 12 Punkten und 11 Rebounds glänzte, sowie vor allem Dino Dizdarevic waren es, die in der Schlussphase für ihr Team noch einmal verkürzen konnten, um letztendlich mit einem guten Gefühl aus dieser schweren Partie zu gehen. Erfreulich auch, dass der erst 16jährige Nico Wolf sein Debüt in der ProA geben konnte und 4 Minuten auf dem Feld stand. Dementsprechend zufrieden war Teammanager Jörg Mausolf nach dem Schlusspfiff: „Wir sind alle stolz auf unsere Jungs, wie sie in dieser harten Begegnung unter den gegebenen Umständen durchgehalten haben. Das Team hat eine tolle Moral bewiesen und auch spielerisch wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Hervorzuheben ist Daniel Schmidt, der 37 Minuten spielen und einiges einstecken musste.“ Mit dieser Einstellung sollten die Young Pikes am nächsten Sonntag gegen Heidelberg (17 Uhr) wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, zumal dann voraussichtlich erstmals alle Spieler zur Verfügung stehen werden.

Baunach Young Pikes:

Dizdarevic 15, Kratzer 12, Kulboka 10, Taraš 8, Schmidt 7, Dumars 6, Nilolic 5, Sanders, Wolf.

finke baskets Paderborn:

Vest 19, Schneiders 12, Figge 12, Daubner 8, Adams 8, Tufegdzich 6, Buntic 6, Wolf, Boger, Grim, Kerfs.

Zuschauer: 1009