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geboren am 09.02.1994 / geboren in Trier / Forward, Center

1. JT, seit der letzten Saison sind einige Monate vergangen – du bist zu den MHP Riesen Ludwigsburg gewechselt. Wie ist es dir seit deinem Weggang aus Bamberg/Baunach ergangen?

Es ist mir sehr gut ergangen. Ich wurde vom Verein und den Teammates echt gut aufgenommen und fühle mich mittlerweile sehr wohl in Ludwigsburg.

2. Du warst einer der Publikumslieblinge in der letzten Saison – ist es dir schwer gefallen, die Young Pikes und Bamberg zu verlassen?

Ja, natürlich ist es mir schwer gefallen. Ich habe mit dem Team viel durchgemacht und schöne Zeiten erlebt. Aber ich denke, es war Zeit für den nächsten Schritt in meiner Karriere.

3. Was ist der größte Unterschied zwischen Bamberg und Ludwigsburg?

Die Städte sind sich eigentlich relativ ähnlich. Beides sind sehr schöne Kleinstädte. Ich denke die Basketball-Philosophien sind der größte Unterschied, in Ludwigsburg definieren wir uns mehr über unsere Defense und spielen die meiste Zeit Fullcourt-Pressing.

4. Verfolgst du die Spiele der Young Pikes in der ProA?

Natürlich verfolge ich die Spiele und freue mich über jeden Sieg! Letztes Jahr stand ich ja noch mit den Jungs auf dem Feld, da denke ich ist es selbstverständlich, dass man sein altes Team unterstützt.

5. Was macht das Team aus deiner Sicht besonders?

Ich denke, der Kampfgeist und der Zusammenhalt sind die Dinge, die das Team auszeichnen. Uns war es immer sehr wichtig, dass wir als junges Team mit Herz und Einsatz spielen um mit den starken Teams in der Liga mitzuhalten. Und das Team ist ja sogar noch jünger als in der Vorsaison und und ich denke, dass sie schon mithalten können - Wahrscheinlich sogar mehr, als es die Tabelle zeigt. Ich denke als junges Team fehlt manchmal einfach die Erfahrung, enge Spiele für sich zu entscheiden.

6. Wenn du auf deine Zeit im grünen Trikot zurückblickst, an was erinnerst du dich am meisten?

Das ist sehr schwer zu sagen, denn es gibt sehr viel Gutes an das ich mich erinnere. Der Aufstieg in die Pro A war genial. Aber ich denke, das Beste war die Zeit mit meinen Teammates und Freunden.

7. Was war die größte Hürde, die du mit Baunach überwinden musstest?

In der Aufstiegssaison in die ProA hatten wir Schwierigkeiten die Playoffs zu erreichen. Es war eine schwierige Saison und letztendlich haben wir die Playoffs auch nicht aus eigener Kraft erreicht. Aber als wir dann doch unerwartet in den Playoffs standen, hat es Klick gemacht. Ich denke ab dem Zeitpunkt haben wir alle begriffen, wie wir spielen müssen um als Team erfolgreich zu sein. The rest is history ;-).

8. Hast du deinen Wechsel nach Bamberg je bereut?

Nein, nie. In der ersten Zeit war es natürlich schwierig von der Familie weg zu sein, aber bereut hab ich das nie.

9. Welche Erinnerungen hast du an deine Zeit in Bamberg? Du bist immerhin schon als Jugendspieler nach Oberfranken gekommen…

Ich hatte das Glück in eine WG mit Daubi (Philipp Daubner, spielt jetzt in Paderborn, Anm. d. Red.) Richter (Johannes Richter, spielt jetzt in Bonn, Anm. d. Red.) und Engel (Alexander Engel, spielt jetzt in Breitengüßbach, Anm. d. Red.) zu kommen, die ich alle schon aus Nürnberg kannte. Dann war auch noch Dino in Bamberg. Für mich war das einfach eine geile Zeit mit guten Freunden und dem Sport, den ich liebe. Von daher habe ich fast nur gute Erinnerungen an meine Zeit in Bamberg - ob das jetzt der Aufstieg in die ProA oder die NBBL-Meisterschaft 2012 war Die ProA hat sich über die Jahre deutlich verbessert, nicht nur neben sondern besonders auf dem Parkett.

10. Denkst du, die ProA ist die richtige Liga um sich dort als Spieler zu entwickeln?

Auf jeden Fall. Die Liga wird immer stärker und mittlerweile kriegen auch junge Deutsche ihre Chancen. In Baunach ist die Situation für junge Spieler natürlich perfekt. Ich denke, jeder sieht wie die Spieler in jedem Jahr einen Schritt nach vorne machen.

11. Wie würdest du deine Entwicklung bis jetzt beschreiben?

Das ist schwierig zu sagen. Ich denke aber ich kann sagen, dass ich mich im Bamberger Konzept sehr gut weiterentwickeln konnte. Gerade auch in den letzten Jahren, als ich in der ProA Spielpraxis sammeln konnte, habe ich nochmal einen großen Schritt gemacht.

12.  Wo soll dein Weg noch hinführen?

Ich weiß es noch nicht. Momentan bin ich in meiner Situation in Ludwigsburg glücklich und versuche mich auch auf den laufenden Wettbewerb zu konzentrieren. Ich würde aber gern ‘mal im Ausland spielen.

13. Gibt es eine persönliche Bucket-List mit Dingen, die du noch erreichen willst?

Ja, natürlich habe ich noch viele Ziele, die ich erreichen will. Diesen Sommer und die Saison konnte ich aber ein paar Sachen streichen, die ich nicht erwartet hätte.

14. Wir verfolgen deine Spiele mit den Riesen natürlich aufmerksam – du hast eingeschlagen „wie eine Bombe“. Wie hast du die ersten Spiele für Ludwigsburg erlebt?

Es war sehr aufregend, meine ersten Spiele für Ludwigsburg zu machen. Ich bin froh, dass ich die Chance bekommen habe zu zeigen, was ich kann.

15. Wie siehst du deine Rolle im Team der Ludwigsburger?

Meine Aufgabe im Team ist es, hart zu spielen und gut zu verteidigen. Ich denke aber, dass ich auch offensiv eine wichtige Rolle im Team habe und dem Team an beiden Enden helfen kann.

16. Gibt es etwas, das du den Young Pikes für die letzten Spiele in dieser Saison mit auf den Weg geben möchtest?

Natürlich soll der Klassenerhalt geschafft werden! Ich denke, da ist das Team auf einem guten Weg. Und die Jungs sollen Spaß an der restlichen Saison haben. :-)