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Saison 1987/88

In dieser Saison absolvierten die Basketballer ihr erfolgreichstes Jahr und erfüllten sich einen nie erwarteten Traum. Dabei blickten zu Anfang viele Fans und Verantwortliche skeptisch, da Jochen Hirmke der Meinung war, dass ein neuer Mann mit neuen Ideen dem Verein neue Impulse geben könnte. Die Wahl fiel auf Ulf Schabacker, was sich im Nachhinein als ein wahrer Glücksgriff herausstellte. Über einen spektakulären Neuzugang berichtete der FT:

Weil aber auch sechs weitere neue Spieler (Stefan Amon, Andi Hammel, Stefan Schell, Anton Goppert, Martin Alfsmann und Rod Mosley) integriert werden mussten, dauerte es etwa bis November, bis diese Truppe so richtig harmonierte. Zwei frühe Niederlagen in den Punktspielen ließen nichts Gutes erwarten, aber dann begann eine Siegesserie, die nach tollen Leistungen die Meisterschaft mit 10 Punkten Vorsprung einbrachte. Unter anderem wurde der Lokalrivale TSV Breitengüßbach vor 450 Zuschauer in Scheßlitz mit 84:80 besiegt:

Ausgerechnet in dieser Saison mussten Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga durchgeführt werden und nach zwei Auswärtsniederlagen lag der Aufstieg im Ungewissen. Trainer Ulf Schabacker aber schaffte es, in einem Kraftakt die Mannschaft nochmals zu motivieren und nach zwei knappen Siegen in Scheßlitz gegen Offenbach und Feuerbach kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Außer den genannten Neuzugängen war an dieser Sensation beteiligt: Gerhard Pfister, Michi Hübner, Manni Heißenstein sowie die beiden Nothelfer Micha Ruß und Stefan Röhner.

Doch nicht genug damit, auch die 2. Mannschaft (Trainer: Jochen Hirmke) schaffte den Aufstieg in die Bezirksliga, während die B-Jugend männlich (Trainer: Klaus Göller) in die Phalanx aus Bamberg und Bayreuth einbrechen konnte und nur durch das schlechtere Korbverhältnis die Nordbayerische Meisterschaft verfehlte. Zudem formierte Jochen Hirmke eine D-Jugend männlich.