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Saison 1999/2000

Nach einer längeren Bedenkzeit entschloss sich Detlev Pehle als Trainer weiterzuarbeiten, sodass auch die meisten Spieler gehalten werden konnten. Lediglich das Baunacher Urgestein Claus Meixner wollte lieber bei seinen Kumpels in der „Dritten“ spielen. Boris Vormann, Stefan Lang und die Trainersöhne Michael und Wolfgang Pehle verstärkten zudem den Kader, sodass es leicht schien, unter die ersten Acht zu kommen, um den Aufstieg in die neu geschaffene 2. Regionalliga zu verwirklichen. Doch schon der Start misslang, z.B. am 3. Spieltag, als man zu Hause gegen Weiden unterlag oder bei der Derbyniederlage gegen Güßbach:

Nach sieben Spieltagen lag der FC auf dem 9. Platz mit 4:10 Punkten. Man hatte allerdings noch die Hoffnung auf zwei weitere Punkte, da Baunach Protest gegen die 63:92 Niederlage gegen Breitengüßbach eingelegt hatte, weil die Gäste zu spät ihre vorgeschriebenen Trikots parat hatten.

Dann allerdings ging es aufwärts, auch dank eines ungewöhnlichen Wurfs:

Bis zur Saisonhälfte hatte man sich auf den 7. Platz mit 10:12 Punkten hochgearbeitet, als dem FC erst einmal zwei Punkte abgezogen wurden, da der Schiedsrichter im Spiel gegen Herzogenaurach einen Regelverstoß begangen hatte, sodass die Begegnung neu angesetzt wurde. Glücklicherweise gewannen die Pehle-Schützlinge das Wiederholungsspiel und auch der Protest gegen „Güßbach“ ging nach langem Hin und Her durch, aber auf dem Spielfeld lief fast gar nichts mehr.

Nach teilweise deprimierenden Niederlagen landete der FC auf einem enttäuschenden 10. Platz mit 16:28 Punkten. Nur dem Verzicht von zwei anderen Teams war es zu verdanken, dass die Baunacher trotzdem den Sprung in die neue 2. Regionalliga Nord schafften.

Nicht viel besser ging es der 2. Mannschaft in der Bezirksliga unter ihrem Trainer Stefan Lang, die mit 10:26 Punkten auf dem 9. Platz endete, durch die Neuordnung der Ligen aber den Klassenerhalt verbuchen konnte. Glücklicherweise machten die anderen Herrenmannschaften mehr Freude, denn die „Dritte“ wurde ungeschlagen Meister in der Kreisliga und Kreispokalsieger:

Der neugegründeten  4. Mannschaft gelang das gleiche Kunststück in der Kreisklasse. Die Damen mit dem Trainergespann Claus Meixner/Jochen Friedrich mussten in der Bezirksliga einige knappe Niederlagen einstecken und Lehrgeld bezahlen. Die Senioren III waren wieder bei der Südostdeutschen Meisterschaft dabei, wurden aber in München regelrecht verschaukelt (sie mussten ein Spiel mehr austragen als ihre Konkurrenten) und landeten nur auf dem undankbaren 3. Platz.

Unter Trainer Gary von Waaden wurde die D-Jugend Meister in der Bezirksklasse. Aushängeschild der Jugendmannschaften waren die E-Jugendlichen (Trainer Jochen Hirmke), die in der Bezirksliga ungeschlagen mit 28:0 Punkten Meister wurden.

Damit hatten sich die Minis für die Oberfränkische Meisterschaft qualifiziert, die man zu Hause ausrichten durfte. Nach einem 68:44 Erfolg gegen den BBC Bayreuth stand man sogar im Finale, hier aber unterlag das Team um die überragenden Andi Albus (41 Punkte!) und Uli Hirmke (15) der DJK Bamberg mit 79:64.

Die F-Jugend wurde Vierter, die G-Jugend Zweiter in der Bezirksliga. Beide Mannschaften wurden von Susi Hirmke, Julia Allin und Bettina Karl betreut. Erstmals wurde das OBI-Streetballturnier im Rahmen der deutschlandweiten Biber Beats-Tour durchgeführt, bei der sich die jeweiligen Sieger für das Deutschlandfinale in Bochum qualifizierten. Über 50 teilnehmende Mannschaften und fast 2000 Besucher machten diese Großveranstaltung zum Event.