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Saison 2005/06

Wolfgang Heyder und sein neuer Assistent Jörg Mausolf gingen in das schwere Jahr 2 nach dem Aufstieg, zumal alle anderen Regionalligisten enorm aufgerüstet hatten, um dem Topfavoriten Bayern München Paroli zu bieten. Beim Vorbereitungsturnier in rattelsdorf belegte man Platz 2:

So war man froh, dass man neben George Stanka, Christoph Aas und Sebastian Hauer später auch den Ex-Bundesligaspieler Andi Saller (GHP Bamberg) neu verpflichten konnte.

Trotz einer unglücklichen Heimniederlage zu Beginn gegen Landsberg schlug sich die Truppe hervorragend. Gegen Kickz München, das vom Ex-Baunacher Thomas Blechner gecoacht wurde, ließ man sich auch nicht durch eine kuriose Situation aus der Ruhe bringen:

Auch das Derby in Breitengüßbach konnte der FC locker für sich entscheiden und einen wichtigen Siege gegen Freising erringen:

Auch gegen Ansbach blieb man siegreich:

Als man das Derby gegen Breitengüßbach gewonnen hatte, lag man nach dem 13. Spieltag kurzfristig auf dem 2. Platz. Der Fränkische Tag berichtete: Über 800 Zuschauer pilgerten zum Duell der Erzrivalen in die altehrwürdige Stauffenberghalle und sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn sie sahen nach langer Zeit wieder einmal ein enges Lokalderby, das von den Abwehrreihen geprägt war.

Den besseren Start hatten allerdings die Hausherren, bei denen Andi Saller weiterhin fehlte, zu verzeichnen, denn ausgezeichnet vom Trainergespann Wolfgang Heyder/Jörg Mausolf eingestellt, begann der FC messingschlager Baunach konzentriert im Angriff und äußerst aggressiv in der Verteidigung. Nachdem George Stanka in der Anfangsphase durch eine 12:8 Führung (5. Minute) für die nötige Sicherheit gesorgt hatte, war es Manuel Bischof, der mit 2 Dreiern den Vorsprung nach dem 1. Viertel sogar auf 24:8 ausbaute.

Im 2. Abschnitt erhöhten die Gäste nun ebenfalls die Intensität, sodass sich beide Teams nur mühsam freie Würfe erarbeiten konnten. Vor allem bei den FClern lief nicht mehr viel in der gegnerischen Zone zusammen und die Güßbacher kamen bis zur 17. Minute auf 29:17 heran. Nach 6 Minuten ohne Korberfolg erlöste dann Nico Dilukila, der sein bestes Spiel für die Baunacher absolvierte, mit 2 Dreiern die Hausherren und sie konnten mit einer 35:21 Führung in die Kabine gehen.

Nach dem Wechsel blieb die Partie bis zur 24. Minute (41:29) relativ ausgeglichen, dann begann die von den TSV-Trainern Christian Bischoff und Thomas Lorber ausgeklügelte Zonenverteidigung langsam zu wirken. Immer wieder wurden die Baunacher Aufbauspieler gedoppelt, die nun große Probleme hatten, ihre Mitspieler zu finden oder gar in die Zone einzudringen. Auf der anderen Seite konnten sich jetzt Jonas wiese und vor allem Dominik Schneider immer wieder unter dem Brett durchsetzen, zumal die beiden FC-Center Christoph Fuchs und George Stanka, die bis dahin hervorragend gearbeitet hatten, stark foulbelastet waren und später mit 5 Fouls ausschieden. Als dann auch noch Karsten Tadda nervenstark an der Freiwurflinie agierte, war in der 28. Minute beim Stand von 43:40 alles wieder offen. Der vorbildlich kämpfende Kapitän Marcel Fuchs, der mit einigen Ballgewinnen glänzte, verschaffte aber den Heyder-Schützlingen mit einem Dreier zum 50:42 (32. Minute) wieder etwas Luft, während sich Tobias Fuchs und vor allem der vielseitig einsetzbare Christoph Aas gegen die langen Güßbacher hervorragend schlugen.

Wieder war es Nico Dilukila, der den Vorsprung in der 36. Minute erneut auf eine zweistellige Zahl (57:46) schraubte und als Felix Sauer, der trotz einer schmerzhaften Prellung durchhielt, an der Freiwurflinie sicher zum 60:49 (39. Minute) verwandelte, begannen bereits die Siegesgesänge der FC-Fans. Coach Wolfgang Heyder, der nach dem Spiel vor allem die starke Verteidigung seiner Jungs lobte, kann nun mit seinem Team weiterhin um den 2. Platz kämpfen, während Christian Bischoff, der den Sieg der Gastgeber auf Grund der tollen Defense als verdient bezeichnete, mit seiner Truppe einen gesicherten Platz im Mittelfeld belegen dürfte.

FC messingschlager Baunach: Dilukila 13, Stanka 12, Sauer 12, M. Fuchs 11, Bischof 8, C. Fuchs 4, T. Fuchs 2, Aas, Hauer.

TSV Breitengüßbach: D. Schneider 15, Wiese 9, Tadda 8, J. Betz 6, Mc Duffie 5, Bondar 5, F. Brütting 4, F. Schneider, T. Brütting, Zeis, Eckhardt, B. Weber. Gegen den souveränen Spitzenreiter und späteren Meister aus München war man allerdings chancenlos:

Außerdem setzte sich die unglaubliche Verletzungsmisere fort, sodass man am Ende mit 26:18 Punkten auf dem 5. Platz landete.

 

 

Rang
Team
Körbe
Diff
1
FC Bayern München
2086:1535
551
2
TSV 1865 Dachau Spurs
1814:1717
97
3
DJK Heimerer Schulen Landsberg
1887:1859
28
4
KICKZ Basket München
1756:1645
111
5
1.FC messingschlager Baunach
1511:1467
44
6
TSV Tröster Breitengüßbach II
1647:1697
-50
7
TSV 1860 Ansbach Piranhas
1681:1654
27
8
SB DJK Rosenheim
1606:1647
-41
9
Oettinger Rockets Gotha
1619:1716
-97
10
TS 1861 Longhorns Herzogenaurach
1585:1762
-177
11
BG Leitershofen-Stadtbergen
1760:1899
-139
12
TSV Jahn Freising
1498:1852
-354

 

Die Spielerstatistik:

Rang
Nachname
Vorname
Punkte
Spiele
Schnitt
 1. 
 Stanka 
 George 
 388 
 21 
 18.5 
 2. 
 Fuchs 
 Marcel 
 254 
 21 
 12.1 
 3. 
 Saller 
 Andreas 
 214 
 16 
 13.4 
 4. 
 Aas 
 Christoph 
 112 
 13 
 8.6 
 5. 
 Bischof 
 Manuel 
 109 
 20 
 5.4 
 6. 
 Sauer 
 Felix 
 88 
 21 
 4.2 
 7. 
 Dilukila 
 Nicolau 
 72 
 19 
 3.8 
 8. 
 Hasler 
 Raymond 
 63 
 7 
 9.0 
 9. 
 Fuchs 
 Christoph 
 60 
 16 
 3.8 
 10. 
 Hauer 
 Sebastian 
 60 
 21 
 2.9 
 11. 
 Radomirovic 
 Adam 
 20 
 5 
 4.0 
 12. 
 Weber 
 Benedikt 
 20 
 6 
 3.3 
 13. 
 Fuchs 
 Tobias 
 20 
 12 
 1.7 
 14. 
 Vilkowitsch 
 Matthias 
 10 
 15 
 0.7

Die 2. Mannschaft schlug sich als Aufsteiger in der Bezirksliga hervorragend, obwohl sie unter Besetzungsproblemen litt und belegte mit 14:14 Punkten den guten 5. Platz. Ganz eng wurde es heuer für die erfolgsverwöhnten Oldies, die als 3. Mannschaft in der Kreisliga starteten. Nach einigen Verletzungen lag man lange auf Abstiegsplätzen und konnte erst in den letzten beiden Spielen mühevoll den Klassenerhalt sichern. Die 4. Mannschaft startete ins 2. Jahr ihres Bestehens und konnte im 1. Spiel ihren 1. Sieg überhaupt feiern. Dann sah es sogar so aus, als ob man um den Titel mitspielen könnte, doch am Ende sprang nur der 5. Platz heraus. Souverän sicherten sich die Damen unter Claus Meixner mit 12:22 Punkten (7. Platz) den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Die Senioren 2 dominierten zwar in der Bezirksliga und wurden ungeschlagen Meister, schieden jedoch bei der Südostdeutschen Meisterschaft ersatzgeschwächt aus. Die Senioren 4 hatten sich schon im Vorjahr für die Deutsche Meisterschaft in Berlin qualifiziert, wo man nach einem guten Turnier unter 16 Teams den zufriedenstellenden 6. Platz belegte. Helmut Ott berichtete: Sonntag, 07. Mai 2006 -14 Uhr – Berlin - Max Schmeling Halle. Soeben haben die Senioren IV des FC Baunach ihren Wochenendtrip in die Bundeshauptstadt mit der erneuten direkten Qualifikation für die Meisterschaften 2007 beendetet und trotz einer abschließenden Niederlage kann man - bei realistischer Betrachtungsweise - mit dem Abschneiden zufrieden sein.

Der Grundstein zum letztendlich 6. Platz war bereits am Samstagmorgen gelegt worden. In der Vorrunde fegte man Karlsruhe mit 34:19 vom Parkett und hatte auch das Team aus Kamp-Lintfort bis vier Minuten vor dem Ende fest im Griff. Dann allerdings erlaubte man dem Gegner eine deutliche Resultatsverbesserung (37:33). Im 3. Spiel kam es nun zur vorentscheidenden Begegnung mit dem Vierten des vergangenen Jahres, dem SF Neukölln. Bis zur 7. Minute gestaltete Baunach die Partie ausgeglichen und dies, obwohl die Distanzschützen der Berliner trotz hautenger Deckung traumhaft sicher trafen. Dann aber verschaffte sich Neukölln mit seiner Leichtfüßigkeit und vorausschauenden Verteidigungsarbeit die entscheidenden Vorteile. Zudem forderte der Turniermodus ersten Tribut und die Trefferquote der Baunacher sank in nicht zu verkraftende Bereiche ab. Die 16 : 34 Niederlage ging am Ende auch in dieser Höhe voll in Ordnung.

Somit kam es zur der Viertelfinalbegegnung, die man unter allen Umständen hatte vermeiden wollen: Der haushohe Favorit DBV Charlottenburg wartete mit den ehemaligen Nationalspielern Strauss, Dronsella und Schroeder. Doch wieder einmal zeigte sich die Stärke des Senioren-Altmeisters aus Baunach. Mit einer aggressiven und konzentrierten Manndeckung sowie selbstbewussten Aktionen in der Offensive zwang man die Hausherren in der 4. Minute und beim Stand von 10 : 5 zu ihrer ersten Auszeit. Die letzte Minute der ersten Halbzeit zeigte dann die ganze Klasse der Charlottenburger. Binnen einer Minute wandelten sie einen 11:15 Rückstand in die 17:15 Pausenführung um. Nach dem Seitenwechsel zeigte man weiter eine ansprechende spielerische Leistung doch die körperlich weit überlegenen Gastgeber punkteten eben einen Hauch sicherer. Trotz der 21:31 Niederlage hatte das Team um Pointguard M. Hübner seine Haut teuer verkauft und konnte erhobenen Hauptes und gut gelaunt dem Gemeinschaftsabend und dessen „Überraschungen“ entgegen sehen. Der „Tag der Leiden“ begann mit der Partie gegen den SC Aplerbeck. In der hart umkämpften Partie zeigte das Team seine erfolgreichste Angriffsleistung und setzte sich am Ende etwas glücklich aber verdient mit 30:15 durch.

Somit hatte man beinahe den Erfolg des vergangenen Jahres wiederholt und erwartete im Spiel um Platz 5 den Zweitplatzierten des Vorjahres SV Möhringen. Alle theoretischen Ansätze konnten nach 7 Minuten in die Schublade gepackt werden, denn die Anzeigetafel gab einen interessanten Spielstand wieder: 16:0 – leider für den SV Möhringen. Ein Verzweiflungsdreier von J. Becher mit der Schlusssirene der 1. Halbzeit verjagte Gott sei Dank aufkommende Suizidgedanken und auf dem ein oder anderen Gesicht konnte wieder etwas Schmunzeln wahrgenommen werden. Man wäre nicht Baunach, wenn ein letztes Aufbäumen ausgeblieben wäre. Mit letzter Kraft und einer Mannpresse über das ganze Feld sorgte der FC zwar für Verwirrung und jede Menge Ballgewinne, doch die an diesem Wochenende nicht gerade überzeugende Trefferquote und die mit zunehmender Spieldauer schwindenden Kräfte verhinderten das Comeback.

Alles in allem hatte man – bei traumhaftem Wetter - wieder ein angenehmes Wochenende unter alten Bekannten verbracht, war als Team an seine Grenzen gegangen und freut sich nun auf die Rolle des Gastgebers bei den Deutschen Meisterschaften 2007. Wir sind nicht Deutschland, sondern eben Baunach!

Es spielten: Groh 12, Hartmann 6, Nüßlein  2, Ruß 12, Fuchs 16, Hübner 12, Röhner 13, Busch, Pehle 14, Becher 28, Schumm 22, Rüb 36.

Auch bei der Oberfränkischen Meisterschaft kam man mit einem Sieg gegen den TTL Bamberg weiter. Das Qualifikationsturnier zur Nordbayerischen Meisterschaft durfte man in eigener Halle ausrichten und nützte das zum Turniersieg vor den punktgleichen TSV Ansbach und BG Weiden. Bei der Vorrunde zur Nordbayerischen Meisterschaft in Nürnberg zeigte man die bisher beste Saisonleistung und besiegte die hochgewetteten Franken Hexer mit 61:56. So war man trotz der nachfolgenden 72:76 Niederlage gegen Heuchelhof Würzburg für die Endrunde qualifiziert, die in Würzburg stattfand. Im Bayern Basket war zu lesen: Einen sensationellen 2. Platz belegte die U16 des FC messingschlager Baunach bei der Nordbayerischen Meisterschaft in Würzburg und qualifizierte sich damit für die Endrunde der besten vier bayerischen Teams in zwei Wochen. Im 1. Spiel gegen den TSV Breitengüßbach rechnete man sich schon vor Beginn keine Chance aus und versuchte so, möglichst viel Kraft zu sparen. Deshalb bekamen vor allem die sonstigen Bankspieler ausreichend Einsatzzeit. Die zeigten vor allem im 2. Viertel (15:28) eine gute Leistung, konnten aber die 46:122 Niederlage nicht verhindern.

Entscheidend war dann die 2. Partie gegen die Gastgeber Heuchelhof Würzburg, die ihr 1. Spiel gegen Ansbach mit 88:81 gewonnen hatten und bei einem weiteren Sieg die Qualifikation für die Bayerische bereits in der Tasche gehabt hätten. Außerdem mussten die FCler den etatmäßigen Aufbauspieler Lukas Vonhausen ersetzen, der sich im 1. Spiel verletzt hatte und auch Moritz Mühling ging mit einer Schulterverletzung in Spiel. Doch Youngster Moritz Hirmke übernahm den Part des Verteilers mit einer hervorragenden Leistung, wobei er von U14-Spieler Peter Reh gut unterstützt wurde, der zum ersten Mal für die U16 spielte und eigentlich nur als Aushilfsspieler geplant war. Mit einer tollen Defense, in der die Vorgaben von Coach Jochen Hirmke konzentriert umgesetzt wurden, setzte man den Gegner von Anfang an unter Druck, wobei Dominik Aumüller, Marius Pfister und Philipp Hofmann Schwerstarbeit zu verrichten hatten. Der entscheidende Mann in der 1. Halbzeit aber war Matthias Rosenthal, der die beste Halbzeit seiner Karriere absolvierte und mit 19 (!) Punkten sein Team zur Pause mit 40:32 nach vorne brachte. Doch nach unkonzentriertem Beginn der 2. Hälfte hatte man schnell den Gegner wieder aufgebaut und ihm eine 40:42 Führung ermöglicht. Jetzt biss Moritz Mühling auf die Zähne und erkämpfte erneut eine 52:48 Führung. Die Auswahlspieler der Unterfranken Kessler (22), Kleber (15) und Lenke (9) aber kamen nun in Fahrt, sodass in der 34. Minute beim Stand von 56:62 die Gastgeber schon ein wenig feierten. Doch sie hatten nicht mit Lukas Sasse gerechnet, der im letzten Viertel nun die Verantwortung übernahm. Der FC-Kapitän erzielte alleine im letzten Abschnitt 16 (!) Punkte, wobei er im Spiel alle seine 14 Freiwürfe verwandeln konnte. Überhaupt glänzte das Team mit einer fast 90 % Ausbeute an der Linie (31:27) und konnte so einen umjubelten 75:66 Triumph einfahren.

So fuhr man am Sonntag als klarer Favorit nach Würzburg, zumal sich beim Gegner TSV Ansbach der Topscorer verletzt hatte. Doch wie enttäuscht war man, als man vor der Halle (!) von der Absage des Gegners erfahren musste und somit die Begegnung kampflos gewann. Dennoch dürfen sich die FC-Jungs über den größten Erfolg einer Jugendmannschaft, die in Baunach groß geworden ist, freuen, schließlich folgt als Krönung einer überaus erfolgreichen Saison nun die Bayerische Meisterschaft in Breitengüßbach, bei der man neben den Gastgebern auf Bayern München und die TG Landshut trifft.

FC messingschlager Baunach: Sasse (10 Punkte gegen Breitengüßbach/28 gegen Würzburg), Rosenthal (5/25), Aumüller 15/5), Hirmke (6/6), Mühling (0/9), Pfister (3/2), Reh (4/0), Limpert (2/-), Vonhausen (1/0), Hofmann (0/0), Postler (0/-), Porzelt (0/-).

Ein weiteres Kapitel unter der Rubrik „Unglaublich, aber wahr“ schrieb die U16 des FC messingschlager Baunach bei der Bayerischen Meisterschaft der U16 männlich in Breitengüßbach. Obwohl der überragende Kapitän Lukas Sasse fehlte, belegten die Baunacher den 3. Platz und erreichten damit die bisher beste Platzierung einer in Baunach groß gewordenen Jugendmannschaft. Nach den beiden eingeplanten Niederlagen gegen Bayern München (29:93) und dem späteren Bayerischen Meister TSV Breitengüßbach (41:137) kam am Sonntag zum entscheidenden Spiel um den 3. Platz gegen die TG Landshut. Kaum einer gab einen Pfifferling für die Baunacher, da sie durch Verletzungen geschwächt waren und der Gegner am Vortag viel bessere Ergebnisse erzielt hatte. Nach nervösem Beginn kamen die Oberfranken besser ins Spiel und gingen in der 8. Minute erstmals mit 12:11 in Führung. Beim Stand von 16:16 ging es in die 1. Viertelpause. Obwohl die Niederbayern wieder auf 28:22 davonzogen, kämpften sich die FCler weiter und hatten bis zur Pause (34:33) fast den Gleichstand erreicht. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass man über Dominik Aumüller und Matze Rosenthal spielen wollte, da die beiden Center körperliche Vorteile hatten und zusammen bereits 20 Punkte erzielt hatten. In der 2. Hälfte klappte das allerdings nicht mehr so gut, sodass Landshut erneut in Führung ging. Nur 3 Dreiern in Folge von Moritz Hirmke war es zu verdanken, dass man beim Stand von 52:52 (29. Minute) noch im Spiel war. Das letzte Viertel war dann nichts für schwache Nerven, denn der überragende Goderbauer (29 Punkte) brachte den südbayerischen Vizemeister fast schon vorentscheidend mit 65:58 (35. Minute) nach vorne. Doch die Jungs von Coach Jochen Hirmke wollten einfach nicht verlieren und gaben im letzten der 33 (!) Saisonspiele noch einmal alles. Philipp Hofmann übernahm wieder die Bewachung des Landshuter Topscorers und Ersatzkapitän Lukas Vonhausen hatte jetzt das Heft in die Hand. Auch Moritz Mühling, der mit einer Schulterverletzung ins Spiel gegangen war, biss auf die Zähne und holte 30 Sekunden vor Schluss mit 2 Freiwurftreffern nervenstark die 70:68 Führung zurück. Im Gegenzug traf Goderbauer nur einmal von der Linie und Landshut foulte 4 Sekunden vor der Sirene. Obwohl Lukas Vonhausen keinen Treffer landen konnte, gelang der TG kein Wurf mehr, da Geburtstagskind Phil Hofmann den weiten Pass abfing und damit überschäumenden Jubel unter Spielern und Zuschauern auslöste. Es spielten: Aumüller (4 Punkte gegen Bayern München/16 gegen Breitengüßbach/15 gegen Landshut), Hirmke (9/5/11), Mühling (1/4/17), Rosenthal (1/3/14), Vonhausen (5/-/9), Hofmann (0/7/2), Reh (5/3/0), Limpert (4/3/-), Pfister (0/0/2), Postler (0/0/0), Lösel (0/0/-), Porzelt (0/0/-).

Die U14 (Trainer Martin Hirmke/Bernhard Fuchs) hatte nach dem 2. Platz im Bezirkspokal, als man nur dem späteren deutschen Meister TTL Bamberg deutlich unterlag, überhaupt keinen guten Start in die Bezirksligasaison.

Doch nach Weihnachten hatten sich die Jungs um den überragenden Peter Reh gefunden und holten mit 5 Siegen in Serie noch den 4. Platz. Auch die U12 (Trainer Wolfi Pehle/Jochen Hirmke) konnte über weite Strecken gefallen. Am Ende belegten Christopher Roch & Co. den 4. Platz. Nicht ganz so gut lief es heuer für die U10 und U9, die von Susi und Johanna Hirmke gecoacht wurde. Beide Teams konnten nur je einen Sieg feiern und belegten damit den 5. Platz in den jeweiligen Bezirksligen. Eine U8 unter Mareike Fuchs und Tanja Mausolf bot den Kids erste Berührungsmöglichkeiten mit dem roten Ball in spielerischer Trainingsform.   

Auch heuer übertrug man in der Sommerpause im Vereinsheim einige Play Off Spiele von GHP Bamberg, während die Kerwa im Schlosshof von großer Hitze geprägt war.