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25. November

Knappe Heimniederlage nach Verlängerung

In einer spannenden und kampfbetonten Partie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB unterlagen die Baunach Young Pikes vor 300 Zuschauern mit 85:92 nach Verlängerung gegen die Gießen 46ers Rackelos. Nach dem 10. Spieltag liegen die Baunacher jetzt mit sieben Siegen und drei Niederlagen auf dem dritten Tabellenplatz. 

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Den besseren Start in die Begegnung hatten die Hessen zu verzeichnen, denn sie zogen nach drei Minuten mit 9:5 in Front. Die Gastgeber antworteten mit einem 6:0 Lauf und nach zehn Minuten war die Partie beim Stand von 21:21 wieder völlig ausgeglichen.

In den zweiten Abschnitt kamen dann die Baunacher bessser, da sie durch Brandon Tischler und Moritz Plescher in der 14. Minute mit 28:24 in Führung gingen. Als in der 16. Minute Gießens Topscorer Wyatt Lohaus mit vier Fouls ausgewechselt werden musste, dachten schon einige Zuschauer an einen Durchmarsch, doch bis zur Pause war die Begegnung beim Stand von 36:36 immer noch völlig offen.

Die Gießener hatten ihre beste Phase nach der Pause zu verzeichnen, denn jetzt spielten sie konsequent ihre körperliche Überlegenheit durch Johannes Lischka und Philipp Krämer aus und zogen nach dem dritten Abschnitt mit 60:52 davon. Ein weiterer Grund für den Baunacher Rückstand war auch die schwache Dreierquote von nur 27 % (3 von 11) und an der Freiwurflinie ließen die Young Pikes ebenfalls einiges liegen (5 von 9).

Diesen Vorsprung bauten die Gäste gleich zu Beginn des vierten Viertels weiter aus und zogen nach einem Dreipunktespiel von Krämer erstmals zweistellig mit 63:52 in Front. Dieser Vorsprung blieb bis drei Minuten vor Schluss (64:75) erhalten, so dass alles nach einem Erfolg der Rackelos aussah. Nach einer Auszeit aber stellte Baunach Coach Mario Dugandzic die Abwehr um und mit der nun folgenden wechselnden Verteidigung hatten die Hessen ihre Probleme. Endlich fielen auch einige Dreier und Mateo Seric, der lange gebraucht hatte, um ins Spiel zu finden, war jetzt nicht zu stoppen. 22 Sekunden vor der Sirene konnte Moritz Plescher mit einem Dreier zum 76:75 nach langer Zeit wieder eine Führung für Baunach herstellen. Im Gegenzug gab es ein Foul gegen Leon Okpara, der an die Linie musste. Die Hessen hatten bis zu diesem Zeitpunkt 19 ihrer 20 Freiwürfe getroffen, doch ausgerechnet jetzt bei noch 5,5 Sekunden Spielzeit zitterte das Händchen bei Okpara, sodass er nur den zweiten Freiwurf zum Ausgleich unterbringen konnte. Im letzten Baunacher Angriff gelang es sogar Elias Baggette mit einem Floater aus der Halbdistanz erfolgversprechend abzuschließen und der Ball tänzelte lange auf dem Ring, bevor er doch daneben ging.

In der nun folgenden Verlängerung konnten die Oberfranken nur zu Beginn durch Baggette noch einmal mit 78:76 in Führung gehen, dann übernahm Gießen erneut das Zepter und baute die Führung nach drei Minuten auf 86:82 wieder aus. Zwar versuchten die Gastgeber in der Schlussphase noch einmal alles, da aber die Gießener kaum Schwächen von der Freiwurflinie zeigten, durften sie letztendlich einen verdienten 92:85 Erfolg feiern. Das sah auch Mario Dugandzic so: "Natürlich ist so eine Niederlage auf diese Art und Weise sehr schmerzhaft. Aber wir hätten es eigentlich auch nicht verdient gehabt zu gewinnen, denn wir sind von Anfang an zu lethargisch gestartet und hatten zu viele individuelle Fehler zu verzeichnen. Nach der Pause hat uns vor allem Lischka sehr wehgetan. Dass wir am Ende noch einmal heran kamen, spricht für den Charakter der Mannschaft,. Die Jungs müssen aber erkennen, dass man so nicht in ein Spiel gehen kann, wenn man am Ende gewinnen will.“ Vielleicht kommt den Baunachern jetzt die Spielpause am nächsten Wochenende gelegen, um die Akkus wieder aufzuladen, bevor es am 7. Dezember in Oberhaching weitergeht.

Baunach Young Pikes: Seric ( 20 Punkte/2 Dreier), Baggette (16), Heckel (14/2), Plescher (11/3), B. Tischler (10), Bulic (4), Keppeler (4), N. Tischler (4), Saffer (2), Edwardsson, Brevet.

Gießen 46ers Rackelos: Krämer (21), Lischka (20), Okpara (18/3), Lohaus (11/1), Uhlemann (9/1), Pesava (7/1), Köpple (6/1), Schweizer, Brach.

Zuschauer: 300